FURUNO B45 Wandler mit Verkleidungsblock
600-W-Durchstrahlwandler aus Bronze
Frequenzen: 50-200 kHz
Zweifrequenz-Bronze-Geber für die Rumpfmontage, 600 W Leistung, Echo und Temperatur, original Airmar, kompatibel mit Furuno FCV-Serien-Echoloten mit 10-poligem Stecker.
Produktnummer: B45
Zu berücksichtigende Faktoren bei der Auswahl eines Wandlers
Um den für Ihre Bedürfnisse am besten geeigneten Wandler zu ermitteln, sollten Sie folgende Faktoren berücksichtigen:
Material
Als erstes muss das Material bestimmt werden, aus dem der Wandler besteht.
Für Rümpfe aus Fiberglas oder Metall wird der Kunststoffwandler empfohlen.
Für Aluminium- oder Stahlrümpfe wird der Edelstahl-Geber empfohlen.
Für Rümpfe aus Fiberglas oder Holz wird der Bronzewandler empfohlen.
Ausdehnendes Holz kann Kunststoffgeber beschädigen und zu Undichtigkeiten führen. Der Einbau eines Edelstahlgebers in einen Metallrumpf erfordert die Verwendung einer Verkleidung, die Sie bei Ihrem Händler erhalten.
Installieren Sie keinen Metallwandler an einem positiv geerdeten Behälter.
Montageart
Die Art der Montage ist ebenfalls sehr wichtig.
Durchbruchgeber mit Verkleidungsblöcken bieten die beste Leistung, insbesondere bei hohen Geschwindigkeiten.
Durchbruchgeber sind ideal für Schleppschiffe, bei denen eine gute Leistung erforderlich ist und keine Vorsprünge am Rumpf vorhanden sind.
Interne Wandler sind direkt im Rumpf befestigt, die Leistung wird dadurch jedoch etwas reduziert.
Ausgangsleistung des Wandlers
Die Ausgangsleistung bezeichnet die Intensität, mit der der Wandler Signale aussendet, ausgedrückt in Watt RMS.
Höhere Vergrößerung erhöht die Chancen auf Fangergebnisse in tiefem Wasser oder bei schlechter Sicht. Sie ermöglicht es Ihnen außerdem, mehr Details wie kleine Fische und Strukturen zu erkennen.
Typischerweise gilt: Je höher die Leistung, desto größer die erreichbare Tiefe und desto besser die Zielauflösung durch Eliminierung von Oberflächenstörungen.
Frequenz
Die Genauigkeit, mit der das Echolot den Meeresboden und andere Objekte ortet, hängt auch von der anhand der Tiefe gewählten Frequenz ab. Raymarine-Tiefengeber verfügen über zwei Frequenzen: NIEDRIG oder HOCH .
HOCH
Die hohe Frequenz wird für flache Gewässer verwendet und ermöglicht präzisere Messwerte bei hohen Geschwindigkeiten. Bei dieser Frequenz tastet der Schallkopf einen kleineren Bereich ab, liefert aber mehr Details. Typischerweise werden weniger unerwünschte Echos und Störungen angezeigt, was zu einer besseren Zielerkennung führt.
NIEDRIG
Diese Frequenz wird in tiefen Gewässern eingesetzt. Wasser absorbiert Ultraschallimpulse langsamer, wodurch größere Bereiche abgedeckt werden können, bevor das Signal zu schwach wird. Dies führt zu einem größeren Erfassungswinkel und ermöglicht das Scannen eines größeren Meeresbodenabschnitts. Allerdings bedeutet dies auch eine geringere Auflösung und Zielauflösung sowie mehr Rauschen. Niedrige Frequenzen ermöglichen zwar eine tiefere Erkundung der Wassersäule, können aber auch zu einem weniger klaren Bild des Meeresbodens führen.
Generell empfiehlt es sich, für detailreiche Bilder in flachen Gewässern die hohe Frequenz zu verwenden und für größere Tiefen auf die niedrige Frequenz umzuschalten. Die ideale Lösung ist die Anzeige beider Frequenzen auf einem geteilten Bildschirm.
Winkel des Kegels
Der Wandler bündelt die übertragenen Wellen zu einem Strahl. Theoretisch werden die Impulse in einem Kegel abgestrahlt, der sich mit zunehmender Tiefe verbreitert. In der Realität variiert die Strahlform je nach Wandler, und die Impulse werden typischerweise auch nach außen abgestrahlt, wodurch Nebenkeulen entstehen. Die folgenden Abbildungen zeigen den tatsächlichen Verlauf der Impulse.
Niedrige Frequenzen haben einen größeren Abstrahlwinkel als hohe Frequenzen.
Für unsere Zwecke betrachten wir das Bild eines Kegels. Das Signal ist entlang der Kegelachse am stärksten und nimmt mit zunehmender Entfernung vom Zentrum allmählich ab. Größere Winkel erfassen einen größeren Bereich des Meeresbodens, allerdings auf Kosten der Auflösung, da sie die Sendeleistung streuen. Ein kleinerer Kegel kann die Sendeleistung stärker auf einen kleineren Bereich konzentrieren. Kegelwinkel sind bei niedrigen Frequenzen größer und bei hohen Frequenzen kleiner.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein breiterer Laserstrahl nicht nur Fische direkt unter dem Boot, sondern auch Fische in der Umgebung erfassen kann, allerdings mit geringerer Zielauflösung. Ein schmalerer Laserstrahl bündelt die ausgesendete Energie, um kleine Details wie Fische oder Bodenstrukturen präziser zu lokalisieren, scannt aber einen kleineren Wasserbereich.